So ganz sicher waren wir uns nicht, ob der Hoover Staudamm, der Größte in der USA, sich als Ziel tatsächlich lohnt. Klar man kennt den Namen, aber mehr eigentlich auch nicht.

Der Hoover Dam staut den Colorado River.

Der Hoover Dam staut den Colorado River.

Prächtig, was man mit Beton so anstelllen kann

Dabei sind die Zahlen durchaus beeindruckend: Aus rund 2,6 Millionen Kubikmeter Beton und 43.500 Tonnen Stahl wurde die 221 Meter hohe Staumauer in vielen Einzelsegmenten zusammengebaut. 13 Turbinen mit je 35 Tonnen Edelstahl und einem Durchmesser von 5 Metern sind für die Stromgewinnung da. Bereits seit 1936 sorgt der Damm dafür, das unkontrollierte Überschwemmungen des Colorado Rivers der Vergangenheit angehören.

Die Mike O’Callaghan-Pat Tillman Memorial Bridge hinter der Staumauer des Hoover Dam.

Die Mike O’Callaghan-Pat Tillman Memorial Bridge hinter der Staumauer des Hoover Dam.

Aber die Zahlen sind es nicht. Einmal auf der Staumaurer stehen und die 221 Meter hinunter schauen ist schon beeindrucken, sofern man nicht an Höhenangst leidet ;-). Das Bauerk selbst und alles drumherum besticht durch einen eigenen Stil – uns erinnert er an Metropolis, den Film.

Bronzefiguren am Denkmal beim Hoover Dam.

Bronzefiguren am Denkmal beim Hoover Dam.

Wer also in Las Vegas Halt macht, sollten den Hoover Staudamm ruhig mit einplannen.

Eine Anekdote noch am Rande:
Der Hoover Staudamm liegt auf der Grenze zwischen Nevada und Arizona. Im Sommer haben die beiden US-Bundesstatten jedoch eine Zeitverschiebung von einer Stunde … wie die das wohl mit den Arbeitszeiten machen – vorallem bezüglich Arbeitsbegin 😉

Ein Staudamm mit zwei Zeitzonen: Der Hoover Dam.

Ein Staudamm mit zwei Zeitzonen: Der Hoover Dam. In Arizona ist der Stundenzeiger jedoch etwas übermotiviert.

Der Hoover Staudamm in der Nachmittagssonne.

Der Hoover Staudamm in der Nachmittagssonne.

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